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   haggis- das original.
   vegetarisches haggis. wer braucht das original.
   es ist vollbracht! und war so leckerrr..
   

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zu universitären gruppierungen.

ich weiß nicht, was es ist. ist es mein lieblicher akzent (es hieß öfters, ich hätte beim englisch sprechen einen neutralen, schwer einzuordnenden solchen.. kann es dann überhaupt daran liegen?), meine fremdländische kleidung (wenn ich einen rock trage, ist es auch einer und kein gürtel.. nach diesem prinzip verfahre ich meistens..), oder einfach generell mein umwerfender charme...?

oder sind die menschen hier einfach nur wirklich freundlich? also, wirklich? ich weiß nicht, aber ich muss an dieser stelle mal ein lob für viele shop-keeper, librarians, busfahrer, usw. los lassen. mir passieren ja irgenwie viele dinge, die man als schusselig bis lebensmüde bezeichnen könnte. und all diese menschen haben mich in bestimmten momenten davor bewahrt, einmal absichtlich gegen eine wand zu laufen. oder auch mehrmals und schmerzhaft.

szene eins: kurz und schmerzlos (achtung,  doppeltdeutig): julia denkt sich, sie springt einfach mal drauf los, über eine große kreuzung, die bebaut wird, viele merkwürdige umleitungen und orangene hütchen, die ja nur die autofahrer beachten müssen. und das werden die schon. frisch ans werk und drauflos. haben sie auch. nur habe ich das system der hütchen nicht verstanden. ein junger, fescher busfahrer hält ein paar meter vor mir. und hat noch zeit, sexy zu lächeln. ich atme, laufe schnell weiter, auf die andere seite. und kaufe mir vor schreck und als überlebensbelohnung sushi.

 szene zwei: slightly longer. abends in der bibliothek. ich BRAUCHE dieses gedicht. ich weiß noch nicht, wo ich es finden werde, ich weiß noch nicht, von wem es geschrieben sein wird. aber ich gebe nicht auf (habe nur noch kein mittag geschweige abendbrot gehabt und das macht mich unwirsch). es muss etwas mit musik zu tun haben. es muss auf deutsch sein. es muss eine englische übersetzung geben. udn genügend analysestoff für "music, poetry and translation". drei stunden später mit ingeborg bachmann unter dem arm. also. ja. ihr wisst schon. an der bib theke. ausleihen, bitte! doch.. wo ist mein hefter, mit den wichtigsten unterlagen der welt? ach, und da war doch noch ein anderes buch, das ich dringendst brauchte. für MORGEN. zurück. alle drei stockwerke in denen ich bücher gesucht hatte, abklappern. die regale, vor denen ich stand. und, man glaubt es kaum: auf dem obersten regal, irgendwo bei pn 4557 (dea) (oder so): mein hefter. als wollte ich ihn los werden und nicht wieder finden. halb verhungert also nur noch das buch für morgen. es ist vorhanden, sagt der computer, aber nicht im regal, sehe ich. ich frage eine bibliotheksmitarbeiterin. sie bringt es mir von "wer weiß wo". sie ist mein held. 

 szene nummer drei: ach, das wird zu lang. es reicht sicherlich zu wissen, dass ich wohlauf bin. irgendwie scheine ich wirklich immer menschen zu treffen, die ich in diesem moment auch brauche. oder auch einfach oft glück habe in dem sinn, dass sich alles ganz nett fügt, auch wenn dinge mal sehr unangenehm ausgesehen haben, von weitem. das scheint sich international zu bewahrheiten, denn das gefühl beschlich mich nicht erst in schottland.

ist es möglich, dass ich langsam so etwas wie geduld entwickle?

neeeee, wollen wir mal nicht übertreiben.

aber ich hoffe, ihr seid geduldig, hab nämlich n paar schöne verregnete fotos von meinem ersten LOCH. lad ich bald hoch. bald. hehe. 

cheerio

 

ps: ihr versteht den betreff nicht? joa. wollte eigentlich mehr von dem loch schreiben.. da ging es nämlich mit solch einer gruppierung hin. aber ja: ein andermal. 

 

11.11.08 21:11


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